Harz.EE-Mobility

Regenerative Modellregion Harz (RegModHarz) auf Erfolgskurs

2008 bis 2012

Inhalt des Projektes unter der Überschrift „Harz.EE-mobility“ war die Erforschung, Entwicklung und Integration von Elektromobilität auf Basis regenerativer Energien in regionale Energieversorgungsstrukturen. Harz.EE-mobility war Teil des Förderprogramms „IKT für Elektromobilität“, das vom Bundesministerium für Wirtschaft in Partnerschaft mit dem Bundesministerium für Umwelt gefördert wurde. Ziel von „IKT für Elektromobilität“ war es, IKT-basierte Schlüsseltechnologien und Dienste für den Betrieb von Fahrzeugen und Flotten sowie die Integration der Elektromobilität in Energie- und Verkehrsnetze zu entwickeln und zu erproben. Die Aufgabe von in.power bestand hier in der Entwicklung und Konzeptionierung von geeigneten Geschäftsmodellen im Bereich Elektromobilität.

Die Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte der sieben Modellprojekte, zu denen Harz.EE-mobility zählt, sind:

  • Netzintegration (gesteuertes Laden & Rückspeisung)
  • Navigation und Fahrassistenz
  • Tarife und Abrechnung
  • Fahrzeugflotten und Mobilitätsservices.

So entstanden mit einem Investitionsvolumen von 100 Mio. Euro prototypische und wirtschaftliche Lösungen, die erstmals in einem umfassenden Feldversuch getestet wurden. „IKT für Elektromobilität“ ist damit ein maßgeblicher Pfeiler des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität der Bundesregierung.

Das Vorhaben wurde u.a. vorbereitet von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der Fraunhofer- Gesellschaft IFF, der Hochschule Harz, dem ISET-Institut an der Universität Kassel, E.ON Avacon, mehreren Stadtwerken im Landkreis Harz und dortigen Einspeisern Erneuerbarer Energien.

„Harz.EE-mobility“ war für eine Laufzeit von zwei Jahren geplant. Dabei ging es zunächst um die Konzeption der datentechnischen Kommunikationsstruktur zwischen Fahrzeugen, Ladestationen, Energienetzen und regenerativen Einspeisern. In einem anschließenden Feldversuch sollten Standorte für Ladestationen identifiziert, aufgebaut und im Betrieb mit Elektrofahrzeugen getestet werden. Das Bundesumweltministerium ging damals davon aus, dass im Jahre 2020 in Deutschland rund 1 Mio. Elektrofahrzeuge betrieben werden können, ohne dass dazu der Bau neuer Großkraftwerke erforderlich würde. Fast alle Automobilhersteller haben dazu die Entwicklung geeigneter elektrischer Fahrzeuge gestartet. Da das Land Sachsen-Anhalt damals bereits zu knapp 50 % mit Strom aus Erneuerbaren Energien versorgt und zu Starkwindzeiten auch teilweise schon überversorgt war, lag eine besondere Herausforderung darin, die Antriebsenergie jeweils dann in den Fahrzeugbatterien zu speichern, wenn z.B. gute Windbedingungen herrschten. Die Landesregierung hatte sich daher auch das Ziel gesetzt, das Bundesland zum Schwerpunkt für regenerative Speichertechnologien zu entwickeln.

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