E-Energy

2008 bis 2012

E-Energy – IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft ist der Name eines Förderprogramms des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, das ressortübergreifend in Partnerschaft mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgelegt wurde. IKT bedeutet Informations- und Kommunikationstechnologien, die dabei eine zentrale Rolle spielen.

E-Energy steht dabei für Electronic Energy bzw. Internet der Energie. Ziel des Programms war es, Lösungen für die Integration fluktuierender regenerativer Energiequellen in das deutsche Stromnetz zu entwickeln. Beispielsweise wird den Haushaltskunden ihr Energieverbrauch über das Internet in Form einer Grafik dargestellt, um so Änderungen im Verbrauchsverhalten zu erzielen. Auch sollte mit den E-Energy-Projektaktivitäten eine Balance zwischen fluktuierender (wetterabhängiger) Stromerzeugung und volatiler Nachfrage nach elektrischem Strom verwirklicht werden, so dass die Stromerzeugung mit Wind- und Solarenergie besser in das Energieversorgungssystem integriert werden können.

Das Bundeswirtschaftsministerium förderte mit dem Technologie-Wettbewerb „E-Energy” ausgewählte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), die entlang der Wertschöpfungskette der Elektrizitätswirtschaft – von der Stromerzeugung über Netzbetrieb und Verteilung bis hin zum Verbrauch – angesiedelt sind. Das Programm wurde mit einer Laufzeit von 4 Jahren und einem Gesamtbudget von rund 140 Mio. Euro gestartet.

Es hatten sich rund 30 Konsortien mit einem Projektvorschlag beim BMWi beworben. Zwölf Modellregionen wurden als Finalisten im Rahmen des Wettbewerbs identifiziert, darunter 3 Projekte mit in.power-Beteiligung: RegModHarz, Optiflow, DeCide. Damit ist in.power nach Siemens dasjenige Unternehmen, das am häufigsten in Projektbeteiligungen beim Wettbewerb involviert war.

Auf der CeBIT 2008 wurden die 12 „Gewinner-Projekte” öffentlich ausgezeichnet und bekannt gegeben, davon sollten sechs mit speziellen Vorhaben gefördert werden. Drei Projekte mit in.power-Beteiligung sind unter die letzten zwölf Teilnehmer gekommen, „RegModHarz” ist schließlich unter den letzten sechs Modellregionen, die gefördert wurden.

Ab Dezember 2008 entwickelten und erprobten diese Modellregionen Kernelemente für ein Internet der Energie. Nach Einschätzung der Jury wird mit den Preisträgerprojekten ein besonders großes Optimierungspotenzial der IKT zur Erreichung von mehr Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit in der Stromversorgung umgesetzt. Ziel der E-Energy-Projekte soll es auch sein, eine Entwicklung vom „Leuchtturm” in die „Fläche” anzustoßen: Und in.power bringt sein Know-how mit ein!

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